Was uns antreibt

Wir arbeiten für eine nachhaltigere Welt

Unsere Motivation

In Deutschland werden jährlich 12 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Die Hälfte davon in Privathaushalten. Die ständige Verfügbarkeit von Lebensmitteln verleitet uns dazu, sie leichtfertig zu verschwenden. Und genau da setzen wir an. Mit unseren Bildungsprogrammen und Angeboten machen wir erfahrbar, wie viel Arbeit und wie viel Freude in einem Bund Möhren stecken. So fördern wir eine Gesellschaft, die die Natur und auch natürliche Lebensmittel wertschätzt.

Wirkung und Forschung

Ackern schafft Wirkung

Das, was wir tun, bleibt nicht ohne Wirkung. Erfahre jetzt, welche Veränderungen wir mit unseren Bildungsprogrammen erreichen und wie wir sie messen.

Es kann nicht sein, dass im 21. Jahrhundert Nachhaltigkeit und die Wertschätzung von Natur und Lebensmitteln keinen festen Platz in unserer Bildung haben.

— Dr. Christoph Schmitz, Gründer & Geschäftsführender Vorstand

Was uns leitet

Unsere Werte

Unsere Werte sind die Basis für unser Handeln. Sie legen fest, wer wir sind und auf welche Art und Weise wir unsere Ziele erreichen.

Leidenschaft #MitHerzundSpaten

Wir sind mit Freude und Leidenschaft bei dem, was wir tun. Mit unserer Begeisterung stecken wir andere an und ermuntern sie dazu, sich gemeinsam mit uns für unsere Vision einzusetzen. Wenn es mal nicht glatt läuft, dann lernen wir daraus. Fehler verstehen wir als Chance, um besser zu werden und zu wachsen.

Wirksamkeit #Tschacker

Wir sind echte Anpacker*innen mit guten Ideen für innovative Lösungen. Wir hinterfragen den Status-Quo und entscheiden lieber einmal zu viel als gar nicht. Wir denken groß und die Wirkung steht für uns dabei immer im Mittelpunkt.

Verlässlichkeit #Ährensache

Wir legen Wert auf Stabilität und Aufrichtigkeit in unseren Beziehungen. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Worte und Taten und stehen mit beiden Beinen fest auf dem Acker.

Wo wir herkommen

Unsere Geschichte

2012

Christoph Schmitz ist auf dem Bauernhof großgeworden. Nach dem Abitur studiert er Agrar- und Wirtschaftswissenschaften und promoviert am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung. Mit der Geburt seiner Tochter im Jahr 2012 beschäftigen ihn viele Fragen: Können die Kinder, die Tagesausflüge auf den Hof seiner Eltern machen, wirklich verstehen, wie Landwirtschaft funktioniert? Wäre es nicht besser, der Acker käme dauerhaft zu den Kindern und nicht die Kinder zum Acker?

In seiner Elternzeit schreibt er die Arbeit „Entfremdung der Gesellschaft von Nahrungsmitteln“ und entwickelt dabei seine Idee, den Gemüseanbau im Rahmen eines Bildungsprogramms an die Schulen zu bringen. Der Name des Programms: SchoolFarm.

2013

Auch nach seiner Elternzeit lässt Christoph die Idee nicht mehr los. Gemeinsam mit seiner Schwester Ulrike Päffgen und ihrer Schulklasse testet er das Programm in einem Pilotprojekt und begleitet den Versuch wissenschaftlich. 

Die Begeisterung der Kinder auf dem Acker und der nachgewiesene Lernerfolg sind überzeugend. Gemeinsam mit engagierten Personen aus seinem Umfeld bereitet Christoph die Gründung eines Sozialunternehmens vor. Auch der Name wird noch mal angepasst. Aus SchoolFarm wird die GemüseAckerdemie.

2014

Ackerdemia e. V. wird gegründet. Mit sechs Pilotschulen, ohne Geld und mit viel Enthusiasmus starteten Christoph Schmitz, Julia Krebs und Johanna Lochner als Gründerteam ihr Vorhaben. Am Ende des Jahres werden sie als startsocial-Bundessieger von Angela Merkel ausgezeichnet. Sie haben nicht nur eine neue Finanzierung für den Ausbau, sondern auch viele Ideen für Verbesserungen gesammelt.

2015

Mit Christoph Biemann als Pate, einem fulminanten Crowdfunding und dem ersten richtigen Curriculum geht es mit 24 Schulen in die neue AckerSaison. Auch die erste Pilotkita geht an den Start und liefert wichtige Erkenntnisse für den Aufbau des Kitaprogramms.

2016/17

Nach fünf Umzügen ist die Berliner Malzfabrik die neue Heimat von Ackerdemia e. V. Christoph wird vom weltweiten Sozialunternehmer-Netzwerk Ashoka als Fellow ausgewählt, unsere AckerKinder kochen im Schloss Bellevue und mit der GemüseKlasse ermöglichen wir den Schulen ab sofort Indoor-Gemüseanbau.

2018/19

Nicht nur das Gemüse, sondern auch das Team wächst kräftig weiter und zur 5-Jahresfeier sind bereits über 60 Mitarbeiter*innen mit an Bord. Das Ziel bis 2020 in allen Bundesländern zu sein, wird bereits zwei Jahre vorher erreicht und mit über 20 Preisen ist die GemüseAckerdemie Deutschlands meist ausgezeichnetes Bildungsprogramm. Nach vielen Experimenten wird die Ackerpause gegründet und bringt den Gemüseanbau deutschlandweit in die Büros.

2020/21

Auch Corona kann die GemüseAckerdemie nicht stoppen. Ganz im Gegenteil: Das Entdecken und Anbauen draußen auf dem Acker ist die beste Antwort auf die Krise. Die frühzeitige Digitalisierung der Bildungsprogramme zahlt sich nun aus – alle Ziele und Zielgruppen werden trotz Distanzunterricht erreicht. Sieben Jahre nach der Gründung ist es Zeit für einen Moment der Selbstreflektion und Veränderung. 2021 wird aus Ackerdemia die neue Dachmarke Acker. Auch das Kita-Bildungsprogramm bekommt seinen eigenen Namen: Die AckerRacker. Mit dem frischen Markenauftritt haben wir unser neues Ziel schon fest vor Augen:

Bis 2030 schaffen wir für jedes Kind die Möglichkeit, die Natur und den Gemüseanbau in der Kita oder Schule zu erfahren.

Mit Maske auf dem Acker – unter Einhaltung der geltenden Verordnungen wird (fast) überall gepflanzt. Ackerdemia e.V.

Insbesondere bei älteren Schüler*innen sind Smartphones eine gute Unterstützung. Ackerdemia e.V.

Mit unserem Kitaprogramm “AckerRacker” wachsen Abenteuer auf dem Acker. Nadine Stenzel-Tschorn