Ohne Spucke läuft nichts
Kristian Barthen
Spucke oder Speichel – egal, wie man es nennt, die erste Reaktion für viele Menschen ist oft „iiih“. Auch das berühmte „Mamaspucke-Taschentuch“, mit dem verschmierte Kindergesichter sauber gemacht werden, löst selten positive Erinnerungen aus.
Aber: Ohne Spucke geht’s einfach nicht! Sie ist ein echtes Multitalent – unverzichtbar für gesunde Zähne und die darüber hinaus auch für die Allgemeingesundheit. Mit dem Imageproblem des Speichels möchte der Tag der Zahngesundheit dieses Jahr unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Superkraft Spucke“ aufräumen.
Alles im Fluss – warum Speichel ein echter Schutzschild ist
Regelmäßiges Zähneputzen und Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt sind die Basis für gesunde Zähne. Weniger bekannt ist aber, wie wichtig Speichel für die Zahngesundheit ist.
- Speichel sorgt dafür, dass Essensreste und Zucker schneller aus dem Mund gespült werden.
- Speichel neutralisiert Säuren, die sonst den Zahnschmelz angreifen würden.
- Speichel enthält Antikörper, die Bakterien und Viren bekämpfen und so Infektionen verhindern.
- Dank seines hohen Gehalts an Kalzium und Phosphaten fördert Speichel die Remineralisierung des Zahnschmelzes.
Dabei spielt auch die Speichelqualität eine wichtige Rolle, weiß Katja Kühler, Beratungszahnärztin bei der AOK Nordost:
Knackiges und frisches Gemüse leistet also nicht nur einen wichtigen Beitrag zur gesunden Ernährung, sondern kann auch die Mundgesundheit fördern.
Eine Generation, die weiß, was sie isst!
Eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise liegen AOK und Acker am Herzen. Als Hauptpartner der GemüseAckerdemie begeistert die AOK im Rahmen ihres Präventionsengagements jedes Jahr Kinder an rund 500 Schulen für frische und gesunde Lebensmittel.
Auf dem schuleigenen Acker erleben die Kinder unmittelbar, wie aus kleinen Samen und Pflänzchen knackiges Gemüse wird. Beim gemeinsamen Pflanzen, Pflegen, Ernten und Probieren entwickeln sie mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel und lernen die Grundlagen nachhaltiger Ernährung kennen. Das frisch geerntete knackige Gemüse direkt auf dem Acker zu essen, ist dabei ein Highlight für die Schüler*innen.
Seit 2017 arbeiten AOK und Acker eng zusammen und setzen sich gemeinsam dafür ein, dass bis 2030 jedes Kind das Abenteuer Gemüseanbau erleben kann.