Nachhaltig, gemeinsam, geerdet: AckerRacker-Kita in Bonn-Bad Godesberg beeindruckt prominente Gäste
Reiche Ernte: Die Gäste sind von der reichen Ernte beeindruckt. Tanja Dörfler
Die Kinder der Margarete-Winkler-Kita der Bürgerstiftung Rheinviertel in Bonn-Bad Godesberg bauen seit 2024 im Rahmen des Bildungsprogramms AckerRacker ihr eigenes Gemüse an und lernen dabei, wie lecker auch eine krumm gewachsene Möhre schmecken kann. Das Programm des Sozialunternehmens Acker begeistert für Natur und Nachhaltigkeit. Dabei lernen die Kinder ganz nebenbei wie viel Zeit und Ressourcen es braucht, bis aus einem kleinen Samen ein knackiges Gemüse gewachsen ist. Wie erfolgreich die AckerRacker im Ortsteil Rüngsdorf sind, zeigte sich auf dem Kita-Acker am 26. August 2025 mit zahlreichen Kindern, Eltern, Kita-Team, Gästen und Dr. Eckart von Hirschhausen.
„Idee und Konzept von AckerRacker haben uns als Bürgerstiftung Rheinviertel und Kita-Trägerin direkt begeistert“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Hanns-Christoph Eiden. „Gesunde Ernährung, der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln und die positive Naturerfahrung erfüllen den natur- und erlebnispädagogischen Schwerpunkt unserer Kita im Alltag wunderbar mit Leben. Kinder, Eltern und Kita-Team ziehen an einem Strang und gestalten Nachhaltiges, zu dem alle ihren Teil beitragen können.“
Dr. Eckart von Hirschhausen, promovierter Arzt, Wissenschaftsjournalist und Gründer der Stiftung Gesunde Erde-Gesunde Menschen, machte bei seinem Besuch deutlich: „Gesunde Menschen gibt es nur auf einer gesunden Erde. Was ich an dem Projekt AckerRacker so mag: hier erleben Kinder das Wunder der Natur ganz direkt, den Kreislauf von säen und ernten, von gießen und genießen! Und wie einen das ‚erdet‘, wenn man selbst mit anpackt. Nichts von dem, was wir im Supermarkt kaufen, ist im Supermarkt gewachsen. Wer das im Kindergarten erfahren hat, vergisst das nie mehr!“ Denn: „Zu wissen, wo und wie etwas wächst, und sich pflanzenbasiert zu ernähren, ist das Gesündeste für den eigenen Körper und für Mutter Erde!“
„Wir möchten so vielen Kindern wie möglich die Chance geben, Natur hautnah zu erleben und zu verstehen, woher unser Essen kommt.“, erklärte Dr. Christoph Schmitz, Gründer des Sozialunternehmens Acker. „Denn immer mehr Kinder wachsen ohne Naturkontakt auf, rund 30 % der Lebensmittel landen im Müll, und über 20 % der Kinder sind übergewichtig. Mit unseren Programmen fördern wir Wertschätzung für Lebensmittel und Naturzusammenhänge, stärken Selbstwirksamkeit und Verantwortung – direkt durch eigenes Ackern.“ Dies geschieht inzwischen an über 500 AckerRacker-Kitas in Deutschland, Österreich und der Schweiz und an vielen weiteren Lernorten für Menschen jeden Alters.
Austausch auf Augenhöhe. Acker e. V. / Tanja Dörfler
Auch Rudi Radieschen lässt es sich schmecken. Tanja Dörfler
Alle helfen mit bei der Ernte. Acker e. V. / Tanja Dörfler
Über Acker e. V.
Acker-Gründer Dr. Christoph Schmitz hat 2014 nach einem Weg gesucht, das kollektive Bewusstsein für mehr Wertschätzung für Natur und Lebensmittel zu fördern. Mit Bildungsprogrammen für Kitas, Kindergärten und Schulen wie AckerRacker oder Gemüseackerdemie und Angeboten für Unternehmen, Nachbarschaften und Pflegeeinrichtungen macht Acker erfahrbar, wie viel Arbeit und wie viel Freude in frischem Gemüse stecken. Das Sozialunternehmen beschäftigt über 200 Mitarbeitende und rund 420 ehrenamtliche Helfer*innen. An der Schnittstelle von Bildung, Landwirtschaft, Umwelt und Ernährung integriert Acker Naturerfahrung und Wissen wirkungsorientiert und wissenschaftlich fundiert in den Bildungsalltag. Vielfache Auszeichnungen, wie die nationale Auszeichnung „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der Deutschen UNESCO-Kommission oder der Deutsche Nachhaltigkeitspreis unterstreichen den Erfolg. Das erklärte Ziel: Bis 2030 jedem Kind Zugang zu einem naturnahen Lernort zu ermöglichen.
Weitere Informationen: www.acker.co
Informationen zum Programm AckerRacker: www.acker.co/ackerracker
Presseportal (mit Informationen, Materialien und frei verwendbaren Fotos): www.acker.co/Presse
Über die Bürgerstiftung Rheinviertel
Die Bürgerstiftung Rheinviertel stärkt seit 2005 mit ihren sozialen Initiativen den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Bonner Stadtbezirk Bad Godesberg. Bürgerinnen und Bürger entwickeln nachhaltige Ideen für ein gutes Miteinander und gestalten Begegnungen aller Generationen in einer lebenswerten Nachbarschaft. 60 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken in Einrichtungen und Projekten, unterstützt durch zahlreiche engagierte Ehrenamtliche.
Zur Stiftung gehören drei Kitas, der Heilpädagogische Beratungs- und Förderdienst, innovative Projekte für Kinder und Jugendliche, die Ambulante Demenzhilfe, der Ambulante Palliativdienst, Integrierte Hospize in zwei Altenheimen, Engagementförderung.
Weitere Informationen: www.buergerstiftung-rheinviertel.de
Über die Stiftung Gesunde Erde - Gesunde Menschen
Für Dr. Eckart von Hirschhausen ist die „planetare Gesundheit“ ein Herzensanliegen geworden. Er ist promovierter Arzt, weitreichenstarker Wissenschaftsjournalist und Gründer der Stiftung Gesunde Erde - Gesunde Menschen. Für dieses Engagement hat er seine Bühnenkarriere bis auf einzelne Ausnahmen beendet und ist aktiv im Club of Rome, dem Nachhaltigkeitsbeirat NRW und gibt Impulse auf Konferenzen und in Hintergrundgesprächen mit Politik und Wirtschaft.
Seit 2020 engagiert sich die Stiftung für den Schutz der Planetaren Gesundheit und eine enkeltaugliche Zukunft. Mit positiven Lösungsansätzen, starken Bildern und lebensnahen Geschichten verdeutlicht sie, dass unsere Gesundheit und unser Wohlstand vom Wohlergehen der Natur, den Tieren und Ökosystemen abhängt. Der Name ist die Vision: Gesunde Menschen gibt es nur auf einer gesunden Erde.
Weitere Informationen: www.stiftung-gegm.de