Jahresbericht 2025 Acker Schweiz
Kristian Barthen
2025 haben wir mit unseren Bildungsprogrammen noch mehr Kinder fürs Ackern, Ausprobieren und gesunde Ernährung begeistert und gemeinsam mit Kitas, Kindergärten, Schulen und Partnern neue Wege beschritten. Entdeckt, was wir zusammen bewegt haben!
2025 war wie ein Gartenjahr: Zwar weiss man ungefähr, was kommt, trotzdem ist jedes Jahr anders und hält auch die eine oder andere Überraschung bereit.
Der Start in die Pflanzsaison war toll – das Team und die Kinder waren routiniert und fleissig bei der Sache und das milde Klima liess das Gemüse schnell spriessen. Dies konnten dann auch unsere Partner begutachten, die im Juni zahlreich unsere Ackerflächen besucht haben.
Ackern ist Teamwork. Doch ab der Jahresmitte schwang Simona ohne ihre Co-Geschäftsleiterin den Spaten, die sich in der Zwischenzeit um ihren eigenen, neuen Sprössling kümmerte. Dass wir diese Zeit nicht nur bewältigt, sondern richtig gut gemeistert haben, ist vor allem dem Team zu verdanken. Die Auszeichnung als “Sustainable Shaper 2025”, die Simone im September entgegennehmen durfte, verstehen wir darum auch als Auszeichnung ans Team und an Acker Schweiz insgesamt.
Neben Pflanzungen und Ackerbesuchen widmeten wir uns einem total neuen und innovativen Projekt: Wir drehten Videos für unser E-Learning, das wir 2026 lancieren dürfen. So endete das Jahr schliesslich zwar wie immer mit viel Mulch und der Planung für das nächste Jahr, doch wir nahmen uns auch ganz bewusst Zeit für die Weiterentwicklung unserer Angebote und Strukturen sowie die Skalierung unserer Arbeit.
Auf diesem Fundament bauen wir zuversichtlich weiter - immer mit dem Ziel, möglichst vielen Kindern den Lernort Acker zu eröffnen.
Simone Nägeli und Simona Kobel, Co-Geschäftsleiterinnen Acker Schweiz
„Wieso machen wir uns die Hände dreckig?“
Laura macht sich die Hände dreckig, weil der Kontakt zu unserer Umwelt uns bereichert und lehrt, sorgsam mit ihr umzugehen. Acker Schweiz
Gina macht sich die Hände dreckig, damit Kinder verstehen, wo ihr Essen herkommt, und ein Gespür für das Zusammenspiel von Pflanzen, Tieren und der Natur entwickeln. Acker Schweiz
Aurélie & Letizia machen sich gemeinsam die Hände dreckig, um Kindern zu zeigen, was Teamwork alles bewirkt. Acker Schweiz
Zahlen & Fakten
In der Schweiz ackerten 2025 84 Lernorte verteilt auf 13 Kantone mit, davon ein Drittel mit dem Bildungsprogramm AckerRacker und zwei Drittel mit dem Bildungsprogramm GemüseAckerdemie. Insgesamt haben im Rahmen der beiden Programme 3'500 Kinder rund 4'000 Quadratmeter Ackerfläche bewirtschaftet und zusammen knapp 12'000 Gemüsesetzlinge, 60 kg Pflanzkartoffeln, und 10 kg Saatgut in den Boden gebracht.
Seit 2017 haben in der Schweiz über 12'000 Kinder ihr eigenes Gemüse mit uns angebaut.
Bei uns packten 15 Mitarbeitende (8 Vollzeitäquivalente) und rund 40 AckerCoach*innen an. Wirkungsorientiert und wissenschaftlich fundiert arbeiten wir an der Schnittstelle von Bildung, Landwirtschaft, Umwelt und Ernährung. Unterstützt werden wir dabei von starken Partnern wie Stiftungen, Unternehmen, Bund, Kantonen und privaten Spender*innen.
Das Beste aus 2025
Schulgarten geht immer
Auch ohne grosse Gartenfläche können Kinder Gemüse anbauen und Natur direkt erleben. An der Schule Riedhof Pünten in Zürich zeigt Lehrerin Lena Stocker, wie Gartenunterricht im Rahmen der GemüseAckerdemie kreativ und praxisnah in den Schulalltag integriert werden kann – und warum dabei nicht perfektes Faktenwissen, sondern Neugier, Verantwortung und echtes Erleben im Mittelpunkt stehen.
Wirkung AckerRacker und GemüseAckerdemie 2025
Wirkung ist unsere Währung: Unser grösstes Ziel ist es, bei den AckerKindern eine ganzheitliche Veränderungen zu bewirken. Um das zu überprüfen, analysieren wir die Wirkung unserer Programme regelmässig mit wissenschaftlichen Methoden – und die Ergebnisse zeigen: Ackern wirkt! Hier findet ihr die Resultate der Erhebung vom Herbst 2025.
Jahresrechnung 2025
Erfolgsrechnung 2025 Acker Schweiz
Bilanz 2025 Acker Schweiz
Danke!
Als gemeinnützige Organisation sind wir auf starke Partner angewiesen. Wir danken allen, die uns im AckerJahr 2025 gefördert, unterstützt und begleitet haben. Gemeinsam setzten wir uns dafür ein, dass Kinder den Wert der Natur und gesunder Lebensmittel durch eigenes Erleben begreifen können.
Hauptpartner GemüseAckerdemie Schweiz 2025
Hauptpartner Acker Schweiz 2025
Förderpartner 2025
Neben den Hauptpartnern unterstützen uns folgende öffentliche Förderpartner, Stiftungen und Unternehmen bei der Weiterentwicklung und Verbreitung der Bildungsprogramme in den verschiedenen Teilregionen der Schweiz:
- Ernst Göhner Stiftung
- Förderprogramm KlimUp (Stadt Zürich)
- Gesundheitsförderung Schweiz (für AckerRacker)
- Gesundheitsförderung Kanton Zug (für AckerRacker)
- Interreg Alpenrhein–Bodensee–Hochrhein
- Linsi Foundation
- SV Stiftung
- Vergabefonds der Schweizerischen Mobiliar Genossenschaft
Lernortförderer 2025
Accordeos Stiftung, Albert Koechlin Stiftung, Amt für Gesundheit Kanton Thurgau, AnBeSPo Foundation, Barbara und Roberto Conza Stiftung, Biotta, Dr. Hermann Schmidhauser Stiftung, Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt des Kantons Basel-Stadt, Fagus Lucida, Geistlich Pharma AG, Gfeller Fonds, Grün Stadt Zürich, Karl Zünd Stiftung, Kierzek Wälti Stiftung, Lotteriefonds Kanton Thurgau, One Planet Lab, Parrotia Stiftung, Rahn Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Stadt Winterthur, Stiftung Bredroli, Stiftung Lebensraum Aargau, Thomi Hopf Stiftung, Valiant Bank AG, Walter und Louise M. Davidson-Stiftung, Walter Haefner Stiftung, Zangger Weber Stiftung, Zürcher Spendenparlament
Kooperationspartner 2025
BFH HAFL, Bienen Schweiz, Bildungskoalition NGO, éducation 21, fit4future, Gesundheitsförderung Schweiz, GLOBE Schweiz, J'aime ma Planète, Kibésuisse, Miss Broccoli, Naturama Aarau, OGG Bern, PH Thurgau, PH Unterstrasse, PH Zürich, Sativa, Stiftung Pusch, tibits AG, Urban Agriculture Basel, Verein für Bildungs- und Schulgärten, Weltacker Schweiz, Wildbiene + Partner
Gärtnereien 2025
Biogärtnerei Chutzegarten, Blumen Rohrer (Biogärtnerei), Brändi Dorfgärtnerei Kriens, Gartenbauschule Hünibach, Gärtnerei Wauwilermoos, Hofgut Obere Wanne, Landwirtschaftszentrum (Gärtnerei Visp), Stiftung Gärtnerei Bühl, Stiftung Gärtnerei Heimstätten Wil, Stiftung Zur Weid